in Concert
Sa. 13.04.2019
Pünktlich zum 55-jährigen Bühnenjubiläum veröffentlicht die deutsche Country-Legende Tom

Astor das neue Album „Gegen den Strom“. In all den Jahren hat er noch nie Wert darauf gelegt, mit modischen Strömungen, mit mirgendwelchen Trends, ja, mit dem Mainstream allgemein mitzuschwimmen: Auf seinem neuen Album macht Tom Astor diesen jahrzehntelang gelebten Ansatz zur obersten Maxime, zum Motto und zum Titel – „Gegen den Strom“. Pünktlich zum 55-jährigen Bühnenjubiläum legt der Sänger und Songwriter aus dem Sauerland, der im Februar 2018 seinen 75. Geburtstag feiert, damit ein ehrliches, unmissverständliches Statement vor – geradeheraus und ohne Kompromisse. Unterstützt von jahrzehntelangen musikalischen Wegbegleitern (u.a. auch von Wolfgang Petry) genauso wie von seinem Sohn Leif, der sich dieses Mal für die Produktion verantwortlich zeigte, erscheint das Album „Gegen den Strom“ am 23.02.2018 bei TELAMO.

Schon immer hat sich der bodenständige Songwriter aus dem beschaulichen Schmallenberg auf seinen musikalischen Streifzügen in sämtlichen Stilrichtungen ausgetobt, die die Countrymusik seit jeher in sich vereint. So auch auf „Gegen den Strom“: „Dieses Album ist nun mal ganz anders als all das, was sich im Moment im Mainstream tummelt“, kommentiert Astor die Wahl des programmatischen Titels. Während die erdigen, handgemachten Arrangements verschiedenste Elemente aus den Bereichen Country, Rock, Pop, Folk, Blues, Singer/Songwriter- und natürlich auch Rock & Roll vereinen, nimmt er auch dieses Mal kein Blatt vor den Mund und präsentiert extrem lebensnahe Geschichten und aufrichtige Anekdoten.

Entstanden als astreine „Family Affair“ – ein Novum nach 55 Karrierejahren! –, unterstützen ihn dabei nicht nur sein Sohn Leif Bräutigam, der dieses Mal nicht nur durchweg als Produzent, sondern auch maßgeblich als Songwriter und Co-Texter an der Entstehung beteiligt war, sondern auch viele angestammte Musikerfreunde, die schon seit Jahrzehnten zur erweiterten musikalischen Familie Tom Astors zählen. Auch sein guter Freund Wolfgang Petry ist im Verlauf der LP immer wieder zu hören, denn bei etlichen Songs steuerte er die unter die Haut gehenden Background-Vocals bei.

Los geht’s mit einer Komposition seines Sohnes Leif: „Wie lange hast du deine Freunde nicht gesehen?/Wann hast du zuletzt gespielt mit deinem Kind?“ – so lauten nur zwei der vielen Fragen, die Astor im Verlauf des Eröffnungstitels „Heute denk ich nicht so viel an morgen“ stellt, womit auch gleich die Stoßrichtung fürs Album geklärt wäre: raus aus der Mühle, raus aus dem Trott, hin zu den Menschen, mit denen man lebt, hin zu neuen Abenteuern – bevor es zu spät ist.

Überhaupt ist die Zeit und deren Verrinnen im Verlauf der neuen Kompositionen immer wieder zentrales Thema – und zum Glück hat Astor so viel Zeit seines Lebens in Music City verbracht, dass auch dieses Mal etliche Top-Musiker aus Nashville an der Entstehung dieses Albums beteiligt waren. Auch echte Zeitreisen unternimmt er: Der Rock & Roll der späten Fünfziger flammt in „Brave Rebellen“ auf, wenn er zurückschaut auf seine Teenager Zeit in jenen Tagen und zugleich sagt, was davon unverändert bleibt: „für Populisten keine Beute“ – das galt damals wie heute.

Veranstalter: Mecky Events GmbH